Betriebssystem für Lau mit vielen nützlichen Programmen!

Software-Neuigkeiten, Software-Probleme

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eifelblitz
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Betriebssystem für Lau mit vielen nützlichen Programmen!

Beitrag von eifelblitz » 26.01.2010 11:42

Hallo,

vielleicht hat der ein oder andere sich schonmal Gedanken zu Alternativen von Wndows gemacht.

http://ubuntustudio.org/

Ein Blick kann man da ruhig mal riskieren.

Bei mir läuft es jetzt seit ca. 3 Monaten, erst parallel zu Windows, jetzt alleine.

Ich bin sehr zufrieden und vielleicht hat der ein oder andere auch mal Lust auf was Neues. :wink:

Einige Vorurteile kann ich schonmal ausräumen (meine Erfahrung mit einem 2 Jahre alten Pentium 4 3,2 Ghz PC, relativer neuer WLan-Karte, 4GB Ram und NVIDIA Grafikchipsatz):
kaum Hardwareprobleme (bei meinem Rechener kein einziges)
keine USB-Probleme
keine WLan-Probleme
Bedienung fast wie Windows, einfache Installation und automatische Updates gleichzusetzen mit Windows.
Tastatureingaben (Befehle), kaum oder garnicht nötig.

Noch ein grosser Nachteil, ist die Installation von Zusatzsoftware, aber auch dies ist zu schaffen, zudem sind massig Programme "Installationsbereit durch zwei Klicks und Download" dabei.

Gruß
Michael
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JuergenPB
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Beitrag von JuergenPB » 26.01.2010 14:10

Ich hatte ja schon im anderen Thread geschrieben, daß ich seit gut einer Woche "Debian" als zweites System auf dem Rechner haben.

www.debian.org

Die Frage, warum ich gerade Debian genommen habe, kann ich nicht beantworten. Ich hatte mich nie mit Linux beschäftigt und Null-Ahnung. Da bin ich eher zufällig auf der Debian-Homepage gelandet und dort gab es eine Installationsdatei (ISO-Image) zum Download. Die war wchlappe 180MB groß und eignete sich für Installation über das Internet.
Also habe ich die mal runtergeladen, auf CD gebrannt und da ich sowieso eine Platte frei(gemacht) hatte, bot sich die Gelegenheit das System dort mal aufzuspielen.

Mein Computer ist uralt (12 Jahre) und schnarchlangsam (AMD-Athlon, 700MHz, 512MB). Dennoch läuft Debian ziemlich flott. Rauf- und Runterfahren geht um einiges schneller als bei Windows XP.

Nach dieser kurzen Zeit muß ich sagen, daß vielleicht eine andere Distribution (ubuntu, kubuntu) evtl. Vorteile gehabt hätte. Die sind wohl im Heimanwenderbereich weiter verbreitet, während Debian bei öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen auch als Serversoftware sehr beliebt ist (siehe hier).
Aufgrund der Lizenzpolitik von Debian gibt es z.B. standardmäßig keinen original Firefox. (Siehe hier.) Der "Debian Firefox" mit namen Iceweasel heißt zwar Weasel ist aber nicht wieselflink und hat zumindest bei meinem System einige "Macken". Ich nutze nun den Browser "Epiphany" und bin damit zufrieden, wenngleich ich mir einige Add-Ons wünschen würde. Als Mailprogramm nutze ich Icedove. Das ist im Prinzip ein Thunderbird. Bei (K)Ubuntu bekommt man m.W. den original Firefox und Thunderbird.

Die Installation lief problemlos. Fast alle Hardware wurde erkannt und ebenso der Internetzugang, so daß die fehlenden Daten für die Installation heruntergeladen werden konnten.
Nicht erkannt wird bis heute eine SCSI-Karte für den Scanner, die in einem ISA-Slot steckt. Aber da hatte Windows-XP auch Probleme mit und ich mußte etwas tiefer in der Konfig von Windows rumwerkeln und bestimmte Ressourcen von Hand eintragen.

Software wird zuhauf von Debian mitgeliefert. - Rund 25.000 Programme, Progrämmchen und Bibliotheken sind dabei (Guckstu).
Büro/Textverarbeitung
Standardmäßig war OpenOffice gleich mit installiert. Onlinebanking ist mit GnuCash auch kein Problem (wenngleich ich normalerweise keine doppelte Buchführung brauche). LaTeX (bei Windows ist es MikTeX) gibt es auch.
Multimedia/Musik/Video
Audioplayer, Videoplayer, Notensatz, Synthesizer, Drumcomputer etc. etc. ist alles dabei. Mache Programme, die man vielleicht aus Windows kennt, sind auch dabei, wie etwa: VLC-Player, Audiacity

Die Softwareinstallation läuft (fast immer) sehr einfach über eine grafische Oberfläche für Programminstallation/-deinstallation bzw. Paketverwaltung.

Etwas knifflig war die Installation des Adobe-Flashplugins. Das ging nur über die Konsole. Die Anleitung auf der Adobe-Seite lief (bei mir) so nicht, sondern ich mußte dann doch einige Infos aus dem Netz zusammensuchen.
Mit eben diesem Flash hat der Iceweasel auf manchen Seiten Probleme, während der Epiphany-Browser die Probleme nicht hat. -- Sehr seltsam.


Daten von Windows übernehmen
Beim "Umstieg" möchte man vielleicht bestimmte Daten aus Windows übernehmen.
Ich habe z.b. alle Bookmarks des Firefox übernommen (in Windows auf exportieren nach HTML gehen; in Debian auf importieren aus HTML)
Mails/Mailkonten kann man von Thunderbird leider nicht so einfach ex-/importieren: man muß den Thunderbird-Ordner (in EigeneDateien\...) von Windows kopieren und dann in das entsprechende Verzeichnis bei Debian kopieren, wobei man dort die bestehende Profil-Datei tunlichst nicht überschreiben sollte.
Überall, wo man gleiche Programme benutze ist die Übernahme ansonsten auch problemlos. Bei Textdateien muß man ggf. aufpassen, da DOS einen anderen Zeilenvorschub/-umbruch hat als Linux und unter DOS vieles nicht Unicode ist. Es gibt aber Entsprechende Konverterprogramme - meist für die Konsole.


Zugriff auf Windowspartitionen
Windows XP läuft meist auf einer Partition mit NTFS. Inzwischen kann Linux mit dem Paket ntfs-3g darauf lesend und schreibend zugreifen. Um die Festplatte/Partition gleich beim Systemstart zu "mounten", muß man leider von Hand eingreifen und die Daten der Platte in einer Datei (fstab) festlegen.


Kurzum:
Die Installation läuft problemlos. Bei der Installation über Internet, dauert es natürlich etwas, bis die fehlenden Dateien geladen sind. Wenn man sich eine "richtige" CD besorgt geht es sicher etwas schneller.
Man findet an Software fast alles, was man braucht und kann dies über die Anwendungsinstallation problemlos installieren.
Bei anderer Software kann es u.U. etwas schwieriger werden und man muß dann ggf. doch auf die Systemkonsole zurückgreifen.
Schön ist die strikte Trennung zwischen Administrator (root) und normalem User. Als normaler User kann man so schnell nichts kaputt machen, da man keinen Zugriff auf bestimmte Bereiche hat. Bei Windows-XP ist man ja meist als Administrator unterwegs.


Screenshot: http://f.imagehost.org/0415/Bildschirmfoto.png
Gruß Jürgen

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Pixie
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Beitrag von Pixie » 26.01.2010 17:09

Hallo,

Ubuntustudio nutze ich nur noch nebenbei bereits seit 2008; wegen des Realtime-Kernels war ich nach Debian, PCLInux, u.v.m. hängengeblieben.
Die turnusmässigen regelmäßigen updates und allgemeine Pflege dieses Betriebssystems sind sehr zuverlässig, wenn auch manchmal mit Problemen behaftet, wenn man nicht genau aufpasst und weiss nicht genau, was das alternde Notebook so verträgt.
Die proprietären Software läuft nicht ohne Haken wie unter Win oder Mac, wegen des Dongles für Samplitude z.B., wenn auch der Tagesbedarf ohne Probleme voll mit Linux erfüllt wird.
Bei Flash musste ich auch etwas experimentieren, Audioschnittstellen verhalten sich ähnlich wie Cubase im Wechselbad. RME-Treiber sind vorhanden, somit zum reinen Abhören in Verbindung mit den leicht installierbaren Treibern gibt es überhaupt keine Probleme.
Ich nehme immer wieder gerne Audacity.
Der Hauptgrund, dass ich Linux nicht häufig nutzte ist aber Audio. Falls Jack da mal vorwärts kommt oder WINE mit USB-Erkennung kann ich da nochmal weitermachen.
Im allgemeinen Betrieb ist Linus Linux Windows bei der Erkennung der Hardware heute schon überlegen.

PS: und Virenfrei
Ein paar Postings über die Erfahrungen von mir sind in TB
Gruß Volker

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JuergenPB
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Beitrag von JuergenPB » 27.01.2010 19:35

Gestern habe ich "wine" und mittels "winetricks" einige Windows Komponenten installiert. Jetzt laufen auch ein paar Windowsprogramme. Die Installation von .NET 2.0 war eine ziemlicher Driss. Ich weiß nicht warum es nicht klappte und ich weiß noch weniger warum es irgendwann doch klappte. Als .NET 2.0 nicht klappte hahe ich .NET 3.0 versucht zu installieren, was gar nicht ging. Nach dem Fehlschlag funktionierte die Installation von .NET 2.0
:roll:

Die Möglichkeit Windowsprogramme zu starten ist nun nicht soooo wichtig, aber es geht mir hier auch erstmal um das Austesten der Möglichkeiten von Debian.
Gruß Jürgen

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Beitrag von eifelblitz » 27.01.2010 22:52

Ich hab ja zur Zeit noch XP als VM laufen, installiere dort Programme die ich mal gerade brauche und wenn ich dann etwas Zeit hab, geb ich mich an die Installation unter Linux drann. Dabei Google ich erstmal ob es schon jemand geschafft hat, wenn es so ist leg ich dann mit allen Mitteln los.

Was warscheinlich immer auf VM laufen wird ist mein Napster. Das nutzt leider die DRM-Verschlüsselung des Media-Players.

Wenn ein Programm unter Linux läuft, wirds von der VM deinstalliert, der Vorteil ist ich muss nicht hoch und runter fahren um das Betriebssystem zu wechseln.

Ich nutze die VM von Sun.

Gruß
Michael
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Beitrag von JuergenPB » 28.01.2010 00:26

Naja,
sollte es irgendwann einen anderen Rechner bei mir geben, werde ich wohl auf einer kleinen Platte ein kleines Win XP (auf FAT) installieren um Programme, die nur dort laufen, zur Verfügung zu haben.
Der Rest sollte dann Linux sein (....sofern ich komplett umsteige - was recht wahrscheinlich ist).

Oder ich lasse den alten Rechner mit Windows am internen Netz hängen...
Gruß Jürgen

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Beitrag von eifelblitz » 28.01.2010 13:12

Ich finde es auf jeden Fall super, das es Leute gibt, die sich darüber Gedanken machen. :D

Es muss nicht immer Microsoft sein und Konkurenz ist immer eine gesunde Sache, auch wenn der Marktführer mit über 90% schon sehr stark ist.

Ich behaupte sogar, wenn bei einem neuen PC Linux drauf wäre, würden es 30 % sehr spät oder garnicht merken, dass es sich dabei nicht um Windows handelt. Die Neederlande haben seit letztes Jahr schon in allen Ämtern auf Linux und Open Source umgestellt und es geht ohne Probleme.

Deutschland ist auch gut dabei:
http://www.ymc.ch/weblog/freie_software ... verwaltung

Gruß
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Beitrag von JuergenPB » 28.01.2010 16:10

Ich hatte oben ja schon den Wikipediaartikel zu Debian verlinkt
Verbreitung

Laut einer Online-Umfrage von Heise online im Februar 2009 ist Debian GNU/Linux mit 47 Prozent das am meisten verwendete freie Server-Betriebssystem in deutschen Unternehmen. Bei den freien Desktop-Betriebssystemen belegt Debian GNU/Linux mit 29,9 Prozent den zweiten Platz hinter Ubuntu (60,8 %) – dicht gefolgt von openSUSE (28,8 %).

Nutzung durch öffentliche Einrichtungen

Die Regierung der spanischen Region Extremadura hat 2002 die Debian-basierte Distribution GNU/LinEx entwickelt und in den Schulen und Behörden eingeführt. Die Stadt München ist mit ihren Debian-basierten Betriebssystemen LiMux Ende 2008 vollständig auf freie Software umgestiegen. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik setzt unter anderem Debian auf Desktopsystemen ein. Auch Wien bietet mit ihrem Wienux ihrer Stadtverwaltung eine Debian-basierte freie Alternative an. 2009 wird Skolelinux, eine angepasste Debian-Version, in einer Pilotphase an elf Schulen im Land Rheinland-Pfalz getestet, nachdem bereits in Hamburg das System vom "Projekt 3s" in etlichen Schulen eingeführt wurde.
Gruß Jürgen

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Beitrag von JuergenPB » 21.02.2010 13:52

Ein kurzer Zwischenstand nach 4 Wochen Arbeiten unter Debian.

Das System läuft und läuft und läuft... keine Probleme :)

Ich hatte noch nie soviel Sound- und Soundbearbeitungssoftware auf dem Rechner wie jetzt :shock:
Es sind eine Reihe guter Programme dabei, wie z.b. der Audio-/Midi-Sequenzer "Rosegarden" (http://www.rosegardenmusic.com/) oder auch den Sakralorgelsimulator Aeolus und einiges mehr, wie einige recht brauchbare Softwaresyntheszier.

Auch wenn ich es selten brauche (zuletzt habe ich mal in 2008 was mit VisualBasic gemacht), ist die IDE Anjuta sehr brauchbar, wenngleich ich bisher nie was in C gemacht habe und die Sprache doch etwas gewöhnungsbefürftig ist.

Etwas unschön ist, daß die Programme mit verschiedenen Softwarebibliotheken entwickelt wurden. Auf meinem Gnome-Desktop sehen logischerweise die Gnome-Programme einheitlich aus; die KDE-Programme sind auch OK; aber bei QT-Programmen ist die Schriftdarstellung nicht so gut und recht unscharf.

Ebenso gibt es beim Sound zwei bis drei Konzepte: bei Programmen die ALSA (Advanced Linux Sound Architecture) oder OSS (Open Sound System) benutzen ist alles ganz einfach; bei denen die JACK nutzen, muß man erst JACK (JACK Audio Connection Kit) starten und teils die Verbindungen von Hand herstellen.


Aber trotz alledem werde ich vermutlich bei Linux bleiben. Es ist einfach super, daß man auch gute Software für "lau" bekommt.
Updates sind auch sehr einfach UND: man muß den Computer nicht neu starten, nur weil irgendein Update gekommen ist. Das ist unter Windows doch ziemlich nervig. Selbst als es ein Kernel-Update für Debian gab, brauchte man nicht neu zu starten.
Gruß Jürgen

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Beitrag von eifelblitz » 21.02.2010 15:25

Hallo Jürgen,

bei mir sieht es nicht viel anders aus, habe jetzt auch knapp 4 Wochen das System am laufen und bin zufrieden.

Obwohl man ehrlich sagen muss, für einen User ohne etwas Computererfahrung ist es nicht zu empfehlen. Kleine Probleme tauchen halt immer auf und dann sollte man googeln. Allerdings ist im Netz zu 99% die Lösung zu finden, wenn man nicht gerade ein Problem mit der neusten Software oder Hardware hat. Aber googeln sollte man schön können.... :D

Wie oben schon geschrieben, gibt es massig Vorurteile von denen aber die meiseten Vorurteile bleiben.

Die Updates laufen prima, USB ist kein Problem, mein neuer HP-Farblaserdrucker läuft einwandfrei unter Linux, war nicht schwieriger als bei Windows auch zu installieren.

Auf der VM laufen zur Zeit drei Programme, die leider vom Mediaplayer abhängig sind und auch für immer dort laufen müssen (DRM-Verschlüsselung).

Wie Du schon sagst: das Preis Leistungs Verhältnis ist unschlagbar...:D

Gruß
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Beitrag von JuergenPB » 08.03.2010 16:01

Bei Linux gibt es das Programm Csound

Damit habe ich mal etwas zusammengestoppelt...

9 Sinus-Oszillatoren, die zusammen verrechnet werden und deren Intensität mit Schiebereglern am Bildschirm einstellbar ist.
http://rapidshare.com/files/360625303/Zugriegel1.avi

Ich habe das ganze mit billigsten Mitteln vom Bildschirm abgefilmt. Die Qualität ist dementsprechend mies.
In dem Beispiel läuft nur ein Testton. Das ganze ist allerdings prinzipiell polyphon.
Gruß Jürgen

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Beitrag von gustav_herschel » 10.03.2010 18:39

Hört sich interessant an. Basiert dieses Betriebssystem auf Linux oder ist es eine neue innovative Technik? Windows geht mir schon länger auf die Nerven. :-)

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Beitrag von JuergenPB » 10.03.2010 20:01

Wie ich schon schrieb, habe ich Debian.
Das ist eine der vielen Linux-Distributionen.

Debian ist gleichsam die Mutter von Ubuntu und die Großmutter von Kubuntu. Das ist nicht zeitlich gemeint, sondern von aus Blickrichtung der Abstammung der Distributionen.

Es gibt sicher "anwenderfreundlichere" Systeme als Debian, da man dort doch manches am schnellsten über die Konsole erledigen kann und es nicht überall/nicht für alle Programme Frontends bzw. graphische Oberflächen gibt.
Gruß Jürgen

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mr.maik
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Beitrag von mr.maik » 10.12.2010 15:54

Hallo
ich nutze Ubuntu Linux schon seit Jahren.
Wer es erstmal testen will kann sich von der Ubuntu Seite http://ubuntuusers.de das ISO Image runterladen, auf CD brennen und von CD booten.

Oder man lädt die WUBI-Version bei CHIP.de
http://www.chip.de/downloads/Wubi_39176945.html

und installiert es dann unter Windows auf eine freie bzw leere Partition. Bei dieser Installation wird unter WIn ein Verzeichnis angelegt wo Ubuntu rein installiert wird, es wird ein Bootmanager angelegt sodas man beim Booten auswählen kann ob man WINDOWS oder Ubuntu starten will.
Wenn man es nicht mehr will, kann man es über die Systemsteuerung -> Software wieder entfernen.
Alles in allem ist Ubuntu Linux eine tolle Sache. Mit Audacity hat man ein prima Programm zum Aufnehmen und Verarbeiten von eigenen Songs.

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